Mittwoch, 22. März 2017

A - Jochberg - Kempinski Hotel Das Tirol


Sponsored Post in Kooperation mit "Kempinski Hotel Das Tirol".
Der Artikel umfasst dennoch meine persönliche Meinung.

Ein Wochenende lang nicht viel machen außer Ruhen, etwas Bewegung und Essen. Das hatte ich nötig. Seit Januar waren die Wochenenden meist mit Arbeit (zumindest teilweise) belegt. Die Einladung ins Kempinski Das Tirol in Jochberg bei Kitzbühel kam deshalb genau recht. Das Wetter sollte schlecht werden. Zuhause wäre ich nur wieder am Schreibtisch gelandet.
Also packte ich mein Auto, gabelte nach dem Kundenbesuch den Herrn der Cucina bei seinem Kunden auf, und wir fuhren in 1 1/2 Stunden von München nach Jochberg in Tirol.

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Im Tal an der Hauptstraße gelegen empfing uns das 5* Superior Haus mit seinen 120 Zimmern und ca. 45 Suiten verschiedener Größe. Die großzügige, zweistöckige Eingangshalle mit ihrer Empore verbindet rustikale und moderne Stilelemente. Insgesamt ist das Haus von der Lichtkonzeption eher dunkel gehalten, das setzt sich von der Rezeption über die Zimmer ins Restaurant fort.

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Empore und Restaurant-Eingang

Die Zimmer - wir waren in einem Superior Zimmer mit 36 qm untergebracht - sind geschmackvoll ausgestattet. Das Bad ist ein Raum im Zimmer, fast ganz umgeben von Glas und Spiegeln. Das ist jetzt, wie Ihr wisst, nicht meins. Aber mit Vorhängen lässt sich Privatsphäre herstellen. Es gibt ein separates WC und zwei Schränke, sowie einen kleinen Tisch mit Stühlen sowie einen Sessel. Wir hätten uns, selbst als Wochenend-Reisende, ein paar mehr Bügel gewünscht oder ein zweites Kissen in Griffweite.

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Das WLAN funktioniert wirklich in allen Winkeln des Hotels einwandfrei und schnell. 

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Balkonblick


Nach der ersten Nacht im ruhigen Zimmer gings schon ziemlich früh zum Frühstücksbuffet, das von 7 bis 12 Uhr bereit steht. Eine große, exzellente Brotauswahl, viele verschiedene Getränke und Eierspeisen nach Wunsch fallen vor allem auf. Hier werden alle Frühstückswünsche wahr.

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Nach einem Spaziergang durchs Örtchen gings zurück ins Hotel und in den Spa-Bereich. Hier war es am späten Vormittag sehr ruhig, die meisten Gäste waren beim Skifahren. Wir genossen die Ruhe und lagen ein bißchen im 30°C warmen Innenpool (der Außenpool war uns zu kühl), danach mit Zeitschrift und iPad auf den Liegen bei großer Ruhe.

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Wen es mehr als uns umtreibt, kann natürlich in das keine 10 km entfernte Kitzbühel fahren, ein bißchen flanieren und shoppen. Oder einfach sporteln - Ski fahren im Winter, Wandern, Radeln u.v.m. im Sommer.

Ein langer Mittagsschlaf, viel Lesen und Reden, dem Regen beim Regnen zusehen - so verging die Zeit angenehm und erholsam. Und schwupps war es Zeit zum Abend essen. Über das Restaurant und unsere zwei Abendessen folgt ein zweiter Bericht - aber so viel sei schon gesagt: Wir waren sehr zufrieden.

Die Abende beendeten wir in der Rubin Bar und der angeschlossenen Zigarrenlounge. In Rot und Schwarz gehalten strahlt die Bar eine entspannte Atmosphäre aus, die uns sehr gefiel. 

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Wir entschieden uns für zwei verschiedene österreichische Brände und zum Schluß für einen Oban. Und wie es sich gehört für ein ruhiges und entspanntes Wochenende lasen wir noch etwas und schliefen wieder sehr gut. Bevor es am Sonntag wieder nach Hause ging. 


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Kempinski Hotel Das Tirol
Kitzbüheler Straße 48
6373 Jochberg
Österreich

Telefon +43 - 5355 - 50100

Montag, 13. März 2017

#12von12 - Ausgabe März


Es ist wieder #12von12-Zeit - Erklärung hier.


Während der Herr der Cucina schon die Kaffeemaschine anschmeißt, liege ich noch im Bett und genieße den Ausblick auf einen blauen Himmel und den wilden Kirschbaum. 


Klassisches Frühstück - ergänzt durch Antihistamine, im Sonnenlicht morgens um 7. 


Da wir gestern nicht gekocht haben - wir waren in der Osteria Italiana essen, stapelte sich kein Geschirr in der Küche. Gleich mal nutzen um die Maschinenreinigung laufen zu lassen. 

Dann aber schnell ab an den Schreibtisch. Es wartet viel Arbeit. 


Nach zwei Stunden unterbreche ich die Schreibtischarbeit und kümmere mich um das Februarbrot ...


... und das Mittagessen. Es gibt Ossobuco, das jetzt zwei Stunden köcheln wird.


Der Herr der Cucina öffnet schon mal den Nebbiolo von Mossio fürs Mittagessen. Der Wein darf etwas atmen. 


Kaum sind die Brote fertig, "muss" der Herr der Cucina sie anschneiden. Sie kühlen dann besser aus. Sagt er. Und NATÜRLICH muss er den Anschnitt probieren.


Nach ein paar Stunden Schreibtisch ging es auf die "Couch":


Währenddessen läuft "Inferno" mit Tom Hanks:


Und schließlich geht es ab ins Bett. Wo inzwischen fast jeden Abend einige Artikel der Washington Post lese ....


... bevor ich das Licht ausmache.


Gute Nacht!

Sonntag, 5. März 2017

#WMDEDGT? - Ausgabe März


Frau Brüllen möchte am 5. eines jeden Monats wissen: „Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?“, kurz gesagt: #WMDEDGT? - Nachdem das letzten Monat gut geklappt hat, gibt es auch eine März-Edition. 

7 Uhr wach - genau eine Stunde später als normal. Wir sind auch eine Stunde später als gewöhnlich ins Bett. Gestern abend waren wir in einem Konzert der Münchner Philharmoniker - mit einer grandiosen 9. Sinfonie von Mahler. Frühstück mit Milchkaffee, Toast, Käsekuchen und Erdbeeren für den Herrn der Cucina. Die ersten aus Sizilien, nach Erdbeeren schmeckend und riechend. 
Nachdem gestern die "normale" Wäsche gewaschen und getrocknet wurde, sind heute die Sonderwäschen dran. Seidenblusen, Strickkleider. Weiter gehts am Schreibtisch. 

Zur Zeit habe ich sehr viel Arbeit, so muß im Moment auch das Wochenende wenigstens teilweise dran glauben. Zwei kleinere Aufträge kann ich heute vormittag erledigen. Die Unterlagen dazu packe ich wieder zusammen und stelle sie bereit, um sie morgen wieder zurück zu den Kunden zu bringen. Einige Briefe gehen an verschiedene Steuerberater und Rechtsanwälte. 

Dann ab ins Bad, duschen, Zähne und ein bißchen mit dem Beginn der Wechseljahre hadern. Kleine Pickelchen bedecken Stirn und Nase - 30 Jahre hatte ich davon Ruhe. Von den anderen Wehwehchen sprechen wir mal nicht. 
Farbe ins Gesicht, Puder etc., anziehen und ab mit dem Auto Richtung Westen. Wir treffen meine Eltern und meine Schwiegermama zum Mittagessen. Mein neues Auto, das am Faschingsdienstag aus Köln kam, wird begutachtet und für gut befunden. 


Bayerischer Himmel im Dachauer Land

Ein toller Himmel begleitet uns auf der Fahrt hin und zurück. 

Zurück in München macht der Mann einen Mittagsschlaf, während ich die Sachen wie Schirme, Parkscheibe, Decke, Eiskratzer etc. vom alten ins neue Auto umräume. Nächste Woche wird es verkauft. Ich werde es vermissen, denn ich bin es gerne gefahren. Wenn es noch produziert werden würde, hätte ich es nochmal gekauft. 
Am Samstag bekam das neue Auto Winterreifen und die ab Werk montierten und jetzt im Kofferraum liegenden Reifen habe ich fotografiert, um sie später über Ebay zu verkaufen. 

Auto-Wechsel

In der Wohnung wartet Kaffee auf mich. Während ich mich wieder an den Schreibtisch zurückziehe, zieht der Herr der Cucina die Radmuttern nach - die 100 km hatten wir heute zurückgelegt. 
Unterbrochen wird die Schreibtischarbeit vom Anruf einer alten Schulfreundin - wir kennen uns seit der 5. Klasse Gymnasium. Wir tauschen uns über unsere Eltern, ihre Kinder, unsere berufliche Situation und über unser Engagement bei Flüchtlingen aus. 1:50:52 steht danach auf der Anzeige des Telefons. Aber wenigstens habe ich währenddessen die Wäsche zusammengelegt und verräumt. 

Weiter am Schreibtisch wird der morgige Arbeitstag vorbereitet, die Tasche gepackt, werden die Reifen in Ebay Kleinanzeigen gestellt. Außerdem mache ich den Verkauf des Lancia perfekt, bekomme viele Anfrage für die Reifen und verkaufe auch die innerhalb einer Stunde. 

Schließlich noch ein kleine Brotzeit während wir die Nachrichten anschauen. Dann mit Notebook vor den Fernseher. Wir schauen das Ende der ersten Staffel von "Goliath" - sehr empfehlenswert.

Mit dem neuen Band von Madame le Commissaire geht es ins Bett. 

Sonntag, 19. Februar 2017

Gnocchetti sardi


Manchmal geht es schnell - da brachte Claudio ein Bild seiner Gnocchetti sardi auf Instagram und schon stand der Plan für's Essen. Endlich kam auch mein Garganelli-Brett mal wieder zum Einsatz. 
Schnell und problemlos gemacht sind sie eine schöne Nudelalternative.  

Gnocchetti Sardi

Gnocchetti sardi
(4 Personen)
  • 300 g Hartweizengrieß (Semolina)
  • 150 g lauwarmes Wasser
  • Salz
Die Zutaten zu einem glatten, kompakten Teig kneten. Bei mir machte das die Kitchen Aid in gut 10 Minuten. Den Teig abgedeckt mindestens 30 Minuten ruhen lassen. 

Den Teig zu fingerdicken Rollen formen und in kleine Stücke (kleiner 1 cm) schneiden. Diese mit Daumendruck über ein bemehltes Gnocchi/Garganelli-Brett drehen. (Video)

Mit Mehl bestäuben. Pasta im kochenden Salzwasser al dente kochen. Abgießen und mit der bereit gestellten Sauce und Fleisch mischen. 

Bei uns gab es die Gnocchetti sardi mit Ragu' napoletano

Gnocchetti Sardi con ragu napoletana

Sonntag, 12. Februar 2017

#12von12 - Ausgabe Februar


Es ist wieder #12von12 - Erklärung hier

Um 6.30 Uhr wach - wie auch spätestens unter der Woche. Der Herr der Cucina macht Frühstück - alles wie immer, es gibt Hefezopf und frischen Orangensaft zu den selbst gemachten Marmeladen und einem Orangenblüten-Honig aus Sizilien.


Da die letzte Woche etwas zerrissen war und ich wenig Zeit am Schreibtisch hatte, gehts direkt dahin:


Diverser Kleinkram wird abgearbeitet, nur unterbrochen durch ...


... das monatliche Haare schneiden. Denn irgendwann, vor gut 20 Jahren, war der Herr der Cucina mein Meckern nach seinen Friseurbesuchen leid ("Sehen die denn nie die Wirbel?" "Was ist denn das für ein Schnitt?" ...) und drückte mir eine Maschine in die Hand. Und seit damals schneide ich. 

Zwischendurch noch aufhübschen und feststellen, daß das Chanel Serum langsam leer wird. Noch letztes Jahr war ich auf der Meinung "Wer braucht denn so was?", bis mir meine Lieblingsparfümerie-Verkäuferin eine 2-Wochen-Probe gab. Danach war ich verfallen. Die Flasche hielt aber auch jetzt seit September. Dann suche ich mal "ein paar" Groschen zusammen. 

Zurück am Schreibtisch öffne ich die gestrige Post und bekomme Blutdruck.


So gut wie kein Brief ärgerte mich so wie die jährliche IHK-Rechnung. Die machen nichts für mich. Grmpf.

Danach geht es nach Odelzhausen, ins Schloßgut zum Mittagessen mit den Eltern der Cucina. Auf halber Strecke zwischen München und Augsburg gelegen ein perfekter Treffpunkt. (Artikel gab es auch schon.)



Außerdem bringen mir meine Eltern die in Augsburg beim Händler eingelagerten Reifen mit. Der in den nächsten zwei Wochen anstehende Verkauf meines Autos soll 8-fach bereift vonstatten gehen. 

Aber nicht nur Reifen werden übergeben, sondern wie jedes Mal weitere "Waren" wie Maultaschen, Marmeladen, Brot, Fleisch - das geht hin und her. 


Zum Abendessen bekamen wir überraschend Besuch - gut, daß noch Maultaschen in der Gefriertruhe waren. 



Schließlich endet der Abend auf der Couch, mit einer Folge "Elementary" im Fernsehen und der aktuellen Vogue in der Hand. 


Aber nein, etwas fehlt noch - den Frühstückstisch decken wir noch gemeinsam, dann wird es morgen früh nicht so hektisch. 


Schönen Rest-Sonntagabend Euch allen!

Freitag, 10. Februar 2017

Borlotti-Bohneneintopf mit Spätzle


Das Rezept liegt schon ein ganze Weile auf Halde. Aber was solls?! Es ist ein schönes Herbst- und Wintergericht. Und wer getrocknete statt frische Bohnen verwendet, kann es jetzt auch gut kochen. 

Frische Borlotti-Bohnen hatte ich im September aus Italien mitgebracht. Was macht man daraus, wenn draußen das Wetter eklig, grau und kalt ist? Einen Eintopf. Der Kühlschrank war relativ leer - ich brauchte Inspiration und wurde bei Witzigmann und seinem Borlotti-Bohneneintopf mit Spätzle fündig. Nur leider hatte ich ganz viele Zutaten nicht zuhause - so wurde es mehr Inspiration als wirkliches Nachkochen. Aber es tat keinen Abbruch - und die Kombi Bohneneintopf und Spätzle, die muß ich mir merken, die ist einfach genial. 

Borlotti Bohneneintopf

Borlotti-Bohneneintopf mit Spätzle
4 Portionen

  • 250 g getrocknete Borlotti- oder Cannellini-Bohnen oder 1 kg frische Schoten  
  • 1,5 l lauwarmes Wasser zum Einweichen
  • 250 g geräuchertes Wammerl
  • 1/2 mit Lorbeerblatt und 3 Nelken gespickte Zwiebel 
  • 1 große Knoblauchzehe (ungeschält)
  • 1 Thymianzweig
  • 1 Rosmarinzweig

Gemüse-Einlage

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 geschälte Knoblauchzehe (fein gehackt)
  • 100 g geschälte Zwiebel (feine Würfel)
  • 1 Zucchini (feine Würfel)
  • 500 g Kartoffeln, festkochend (kleine Würfel)
  • 3 EL Tomaten-Polpa
  • 100 g gewaschener Lauch in Ringen
  • Salz
  • Pfeffer
  • Schärfe in Form von gemahlenen Peperoncini oder Piment d'Espelettes

Spätzleteig

  • 300 g Mehl (Weizen, 405er)
  • 3 Eier
  • ca. 100 ml Wasser 
  • Salz

Getrocknete Bohnen über Nacht einweichen. Bohnen im Einweichwasser zum Kochen bringen, Schaum abschöpfen, das Wammerl mit gespickter Zwiebel und Knoblauch zu den Bohnen geben. Etwa 1,5 Stunden weich köcheln. 

Olivenöl erhitzen, Knoblauch beigeben, goldgelb anschwitzen, Zwiebel beigeben, goldgelb anschwitzen, Kartoffeln und Zucchini zugeben, ca. 5 Minuten später. Tomaten-Polpa sowie Lauch beigeben. Salzen, pfeffern. 

Gespickte Zwiebel entfernen, die Gemüsemischung zu den Bohnen geben, einige Bohnen zerdrücken, um eine Bindung zu bekommen. Noch einmal 15 Minuten leicht köcheln lassen. Wammerl entnehmen, in kleine Stücke schneiden und wieder zugeben. Mit Thymian und Rosmarin, sowie Salz, Pfeffer und Schärfe abschmecken. 

Spaetzle zu Bohneneintopf

Aus den Zutaten einen Spätzleteig herstellen, so lange rühren, bis er Blasen schlägt, dabei immer nur etwas Wasser nachgießen, bis er eine zähflüssig-teigige Konsistenz hat. Min. 30 Minuten ruhen lassen. 

Dann in kochendes Salzwasser schaben, drücken oder wie auch immer Ihr gerne Eure Spätzle macht und eßt. Mit dem Eintopf servieren.

Herzkastanie

Herz-Herbst

Sonntag, 5. Februar 2017

#WMDEDGT? - Ausgabe Februar


Frau Brüllen möchte am 5. eines jeden Monats wissen: „Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?“, kurz gesagt: #WMDEDGT? - Warum nicht auch mal mitmachen, mal sehen wie interessant es wird (morgens geschrieben). Ein bißchen wie #12von12 - nur nicht so bildlastig.

6.30 Uhr wach - ich kann den Arbeitstag-Rhythmus am Wochenende einfach nicht ausschalten. Noch im Bett Twitter-Timeline lesen, die seit Trump sehr viel länger ist. Ich folge inzwischen sehr vielen US-Twitterern. Die Tweets des Despoten lese ich nach, frage den Mann ein paar englische Wörter, wenn ich mal wieder nicht glauben mag, was ich da lese/verstehe. 
Der Herr der Cucina macht inzwischen Frühstück, ich komme langsam in die Gänge und an den Frühstückstisch. Während im Radio Deutschlandfunk läuft (das Morgenmagazin von ARD und ZDF haben wir nach gut 1 1/2 Jahrzehnten verbannt - es ist nur noch ein seichter Abklatsch), gibt es Milchkaffee, Zitronenbrot und Toast. 

Zitronenbrot

Ich überfliege die Schlagzeilen der Washington Post, die ich inzwischen abonniert habe. (Digital im Moment 6 US$ für 6 Wochen, danach 6 US$ für 4 Wochen - das ist doch wesentlich günstiger als die Süddeutsche, die wir auch noch haben.) Das Abo ist ein Versuch, in meiner Verzweiflung über diese Wahl einen kleinen Beitrag zu Aufklärung und Meinungsfreiheit zu leisten. 
Für ein Video bleibt am Sonntagmorgen auch noch Zeit - Melissa McCarthy als Sean Spicer.

Während ich im Sommer über die Woche verteilt wasche, um alles auf dem Balkon zu trocknen, wird im Winter alles an einem Tag der Woche gewaschen und im Trockner getrocknet - heute ist so ein Tag.
Wäsche sortieren, Waschmaschine befüllen. Los gehts. 

Nach Zahn- und Hautarzt-Schnibbeleien in den vergangenen Tagen hänge ich diese Woche arbeitstechnisch zurück, ran an den Schreibtisch. Kundenangelegenheiten wollen erledigt werden. Zwischendurch immer wieder an Waschmaschine und Trockner. 

Maultaschen

Nach gut drei Stunden geht es in die Küche. Schon gestern habe ich Maultaschen gemacht und 11 Portionen eingefroren. Die zwölfte gibt es heute zum Mittagessen, schwäbisch serviert in einer Fleischbrühe (aus einem Kalbstafelspitz) mit Kartoffelsalat und Feldsalat. Währenddessen der Vorbereitung wird noch die Spülmaschine aus- und eingeräumt und Saft aus 3 kg Blutorangen gepresst. 
Zum Mittagessen teilen wir uns einen Augustiner Edelstoff und wir schauen den Presseclub auf ARD. Wenn irgend möglich gehört er zum Sonntagmittag. Die Diskussionen sind meist hochinteressant und bringen neue Gedanken und Einblicke. 


Sonntagmittag

Mittagsschlaf für den Mann, ein bißchen lesen für mich.

Zurück an den Schreibtisch, lange Mails an verschiedene Steuerberater und Rechtsanwälte. Nicht so lange Mails an verschiedene Kunden mit der Bitte um Unterlagen, Informationen. Die Kunden antworten ganz brav - auch am Sonntag.  Zwischendurch immer wieder an Waschmaschine und Trockner. Kaffee und Zitronenbrot. 

Danach machen wir uns auf zum obligatorischen Spaziergang bei gut 8 Grad. Das tut gut - aber auch die Pollen mögen das und fliegen schon. 

Seit gut zwei Wochen liegt hier ein neues iPad, das will eingerichtet werden. Nur leider will das Backup nicht auf das iPad. AEG (Ausschalten, Einschalten, Geht wieder) hilft nicht. Dann muß doch die Apple Hotline ran. Eine halbe Stunde und mehrere Supportlevels später machen wir das iPad ganz platt und spielen 2,5 GB Systemsoftware neu auf, das dauert. Zeit, die Oktoberfestreservierungen 2017 zu schreiben. Ich bin spät dran. 


Reservierung Wiesn


Telefonat mit den Eltern - tägliches Update. Immer wieder das iPad checken, Wäsche zusammenlegen und aufräumen, Mangelwäsche verräumen, eine kleine Brotzeit vorbereiten. Was man halt so macht am Sonntagabend. 

Ein, zwei Folgen Elementary auf Netflix, drei Wochen Bügelwäsche beseitigen ... UND warten bis zum SuperBowl Anpfiff um 0.30 Uhr. Werde ich das Finale ohne zu schlafen ansehen? Oder zwischendurch doch ins Bett gehen? 
Das werdet Ihr nicht mehr in diesem Beitrag erfahren, weil all das morgen stattfindet und nicht Teil von #WMDEDGT? ist. ;-)

Montag, 16. Januar 2017

A - Fuschl - Schloss Fuschl - Fischerei, Restaurant und Bar


Den ersten Teil des Schloss Fuschl - Berichts über das Haus und das Spa findet Ihr hier. Weiter gehts mit Teil 2:

Im Hotel Schloss Fuschl haben wir nicht nur geschlafen und "ge-spa-t", sondern auch viel gegessen. Los ging es mit einem tollen Frühstück und einem (fast noch) tolleren Frühstücksblick: 

Schloss Fuschl - Frühstück Aussicht

Wir saßen an beiden Tagen lange am Frühstückstisch, genossen ein umfassendes Frühstücksbuffet und Eier in allen Variationen: 

Schloss Fuschl - Frühstück Omelett
Omelett

Schloss Fuschl - Frühstück Ei Benedikt
Ei Benedict

Schloss Fuschl - Frühstück

Aber nach so einem reichhaltigen Frühstück mußten wir uns etwas bewegen und liefen ein Stück des See-Rundwegs. Es war kalt und frostig. Im Sommer wären wir sicher rundrum gelaufen, aber bei diesem Wetter gingen wir nur einen Drittel des Weges und wieder zurück. 

Verfroren machten wir Rast in der zum Hotel gehörenden Fischerei, die direkt am See liegt. Fische aus dem Fuschlsee werden frisch geräuchert und können hier direkt in einem kleinen Lokal mit Selbstbedienung und in rustikaler Atmosphäre gegessen werden. 

Fische vor dem Räuchern ...

Schloss Fuschl - Fische vor dem Räuchern

... danach ...

Schloss Fuschl - Fische nach dem Räuchern

... und frisch auf unseren Tellern ...

Schloss Fuschl - Fischerei Imbiss

Nach so einem Spaziergang verfroren und mit roter Nase schmeckten der grüne Veltliner und der noch lauwarme Saibling noch viel besser.

Abends genossen wir dann die feine Küche des Schloss Restaurants - regional und saisonal auf hohem Niveau. Wir aßen u.a. Saiblingskaviar, Schaumsuppe vom Kürbis mit Fuschlsee-Lachsforelle und Mandelöl sowie einen bei 66°C in Olivenöl glasierten Fuschlsee-Seesaibling.

Schloss Fuschl - Restaurant

Wer möchte, kann aber auch aus der umfangreichen Barkarte wählen und in den gemütlichen Räumen der Bar oder direkt vor dem Kamin essen. Das machten wir am zweiten Abend. Klassiker wie Wiener Schnitzel, Tafelspitz oder auch die ...

Schloss Fuschl - Bar Wiener Schnitzel

... Fuschl-Torte stehen auf der Karte: 

Schloss Fuschl - Bar Fuschl-Torte

Und das schöne am Abendessen in der Bar? Man kann für die Absacker einfach sitzen bleiben oder in das gemütliche Raucherzimmer wechseln und eine Zigarre paffen. :-) 

Schloss Fuschl - Bar

Ihr merkt schon, wir haben nicht nur das Haus und sein Ambiente sehr genossen, sondern auch die verschiedenen kulinarischen Möglichkeiten. 
Eine große Empfehlung für dieses individuelle Luxus-Hotel. 

Schloss Fuschl - Mitbringsel

(Kurz vor Abfahrt hielten wir noch an der Fischerei an und nahmen einen geräucherten sowie zwei frische Saiblinge mit nach Hause.)

Schloss Strasse 19
5322 Hof bei Salzburg
Österreich

Telefon: 0043 - 6229 - 2253 - 0 
Telefax: 0043 - 6229 - 2253 - 1531 
E-Mail: info@schlossfuschl.com
Der Aufenthalt im Schloss Fuschl fand auf Einladung des Hotels statt. Der Bericht entstand aus eigenen Erfahrungen ohne Beauftragung oder Vorgaben.

Donnerstag, 12. Januar 2017

#12von12 - Ausgabe Januar


Die letzten acht Wochen hatte ich viele Aufträge. Das hat zur Folge, daß keine Zeit zum Bloggen blieb. Abends brauchte ich die Ruhe auf dem Sofa, um runterzukommen und zu entspannen. #12von12 im Januar will ich aber nicht versäumen. (Erklärung hier)

Wie immer beginnt unser Tag mit einem Frühstück - Kaffee, Toast, Butter, Marmelade, Honig, frisch gepresster Orangensaft, Joghurt. Das lassen wir eigentlich nie ausfallen. 


Und wie immer am Donnerstag startet der Tag 10 Minuten früher, da ich vor der Arbeit zur Lymphdrainage gehe. 



Danach stehen zwei Kundenbesuche an, dazwischen gibt es eine kleine Brotzeit, die ich mir unterwegs hole. 



Über meinen Job kann ich hier nicht viel schreiben, aber ich wälze manchmal viel Papier und dann wird getane Arbeit auch mal greifbar.



Auf dem Heimweg von den Kundenterminen mache einen Halt im Großmarkt - der Kühlschrank ist mehr als leer. Neben Molkereiprodukten, Rotwein, Bio-Hendl wandern auch einige Kilo Moro-Orangen auf den Wagen. 



Einer meiner Kunden hält Hühner im Garten - die Eier dieser alten Rassen schmecken wunderbar. Auch hier mache ich einen Extrastop und darf welche abholen. 



Zuhause kleine Teepause mit Darjeeling und Butterbreze. 



Aber danach: Auf an den Schreibtisch! Die Arbeit ruft.



Während der Herr der Cucina das Auto ausräumt, koche ich das Abendessen und verräume die Einkäufe. Und nein (es gab Nachfragen auf Instagram und Twitter) - es sind keine 40 Eier, sondern nur gut 20, verschiedene Qualität und Haltbarkeitsdaten. 



Nach dem Abendessen mischt der Herr der Cucina noch den Sauerteig für das Brot, das ich morgen backe, und ich wandere ...



... mit Wein ...



... und Buch Richtung Sofa.